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	<title>Neue Rundschau &#187; Heidelberg</title>
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		<title>Minister Hermann begrüßt Mobilitätsnetz, aber &#8211; was Wunder …</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 07:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[HD retten. Mit Herz und Hirn]]></category>
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		<description><![CDATA[Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Herrmann hat Interesse bekundet, das Mobilitätsnetz in Heidelberg zu unterstützen. Auch den Neckarufertunnel hält er grundsätzlich für förderfähig, räumt zugleich aber ein, dass insgesamt nur wenig Fördermittel für Straßenbauprojekte zur Verfügung stünden, so Minister Hermann in einem Brief an Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, der kurz vor dem Jahreswechsel im Heidelberger Rathaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Herrmann hat Interesse bekundet, das Mobilitätsnetz in Heidelberg zu unterstützen. Auch den Neckarufertunnel hält er grundsätzlich für förderfähig, räumt zugleich aber ein,<span id="more-7104"></span> dass insgesamt nur wenig Fördermittel für Straßenbauprojekte zur Verfügung stünden, so Minister Hermann in einem Brief an Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, der kurz vor dem Jahreswechsel im Heidelberger Rathaus einging.</p>
<p>Oberbürgermeister Dr. Würzner hatte das Land wiederholt gebeten, den im Mai 2010 gestellten Förderantrag zum Neckarufertunnel zu beantworten. Nun kam ein Schreiben aus Stuttgart, allerdings nach wie vor ohne konkrete Aussage zur Förderung des Neckarufertunnels. Vielmehr teilt das Ministerium mit, dass die von der Stadt Heidelberg beantragten Zuschüsse in Höhe von knapp 100 Millionen Euro für den Neckarufertunnel bei der „gegebenen Sach- und Finanzlage nicht erfüllt werden“ könnten. Nach den bisherigen Berechnungen stünden für Straßenbauprojekte in Heidelberg einschließlich des Neckarufertunnels im Zeitraum von 2012 bis 2019 allenfalls 50 Millionen Euro zur Verfügung. Aufgrund der von der neuen Landesregierung vorgesehenen Umschichtung der Fördermittel „zugunsten des Umweltverbundes“ sollen die Straßenbaumittel künftig um durchschnittlich ein Drittel gekürzt werden. Deshalb müsse die Zahl 50 Millionen Euro sogar noch „nach unten korrigiert werden“, so der Minister in seinem Schreiben. Zugleich zeigt Hermann Interesse, „weitere Projekte der Stadt Heidelberg im verkehrlichen Bereich zu fördern“ und nennt hier insbesondere das Mobilitätsnetz.</p>
<p><strong>OB Würzner: Diskussion mit Gemeinderat über weiteres Vorgehen</strong></p>
<p>Oberbürgermeister Dr. Würzner: „Ich freue mich, dass der Verkehrsminister in seinem Schreiben die Förderfähigkeit des Neckarufertunnels betont und seine Unterstützung für das Heidelberger Mobilitätsnetz in Aussicht stellt. Dass wir eineinhalb Jahre nach Abgabe des Förderantrags für den Neckarufertunnel allerdings immer noch keine Aussage über konkrete Zuschüsse für das Projekt haben, ist bedauerlich. Wichtig ist mir, dass wir die Aussagen des Ministeriums nun im Gemeinderat diskutieren und das weitere Vorgehen gemeinsam besprechen. Im Anschluss werde ich schnellstmöglich einen Termin mit dem Verkehrsminister vereinbaren, wie er es in seinem Schreiben bereits angeboten hat.“ Der Oberbürgermeister hat die Stadträte über das Schreiben des Ministeriums informiert und plant zeitnah eine Beratung mit den Gemeinderäten.</p>
<p>„Mit der Aussage des Verkehrsministers ist klar, dass Heidelberg deutlich weniger als 50 Millionen Euro vom Land für den Neckarufertunnel erhalten wird“, fährt Würzner fort. „Mit einem solch geringen Fördervolumen ist das Projekt aus meiner Sicht – und darauf habe ich auch in der Vergangenheit wiederholt hingewiesen – für die Stadt Heidelberg nicht solide finanzierbar.“</p>
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		<title>Ein Prosit auf 2011 &#8211; und auf die Gotteslästerung eines Stadtrates</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche & Bodenpersonal]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Jahreswechsel will ich mir mal was sagen: Wenn Du es unbedingt tun musst, dann tu es eben: Aber nein, sage ich  mir, ich muß ja nicht unbedingt. Also, ich will, auch wenn ich  nicht muss? Ich will gewollt haben, was ich muss! Oder will ich mir das Muss versüßen? Ja, ich habe recht, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jahreswechsel will ich mir mal was sagen: Wenn Du es unbedingt tun musst, dann tu es eben: Aber nein, sage ich  mir, ich muß ja nicht unbedingt. <span id="more-4077"></span>Also, ich will, auch wenn ich  nicht muss? Ich will gewollt haben, was ich muss! Oder will ich mir das Muss versüßen? Ja, ich habe recht, ich muss vermeiden, gemusst zu haben, ohne zu wollen! Und entgegne mir, man könne doch auch wollen, ohne zu müssen und müssen, ohne zu wollen. Was aber, frage ich mich nun doch erschrocken, ist mit dem Dürfen? Durfte (es geht mir nicht aus dem Sinn) Gemeinderat Lepanto (&#8220;Heidelberg pflegen und erhalten&#8221;) wollen,  Andersdenke der Gotteslästerung zu schmähen. Für mich &#8211; das gilt natürlich auch für ihn (wir kommen noch drauf, sage ich mir und ihm), der Regelfall ist, wollen, ohne zu dürfen, weil dürfen, ohne zu müssen, ist besser, als sollen, ohne zu wollen.. Also, nehmen wir einmal an, Du willst, sollst aber nicht, weil Du nicht darfst. Du musst, Du musst es lassen. Ich will aber! Warum? Weil ich nicht dürfen soll &#8211; deshalb? Neeeiiin …</p>
<p>Zeitungen von heute sind doch morgen Makulatur? Und übermorgen war morgen sowieso gestern. Gestern war gestern vorgestern, heute wird morgen vorgestern. Gestern war morgen heute. Morgen wird gestern vorgestern. Heute ist heute, ist heute, ist heute, derweil jetzt aber auch schon wieder vorbei ist. Immer! Mit diesen letzten Wahrheiten entläßt Sie ins Neue Jahr: <strong>Jürgen Gottschling </strong>und, nachträglich zu schlechter Letzt, sei jenem Heidelberger Gemeinderat  mit in die nächsten Jahre auf den Weg gegeben, dass er jene Gemeinderäte, die sich für einen Erweiterungsbau an die Heidelberger Stadthalle aussprechen, der Gotteslästerung bezichtigt, womit Wassili Lepanto &#8211; legte man seinen Maßstab an, ja aber selber Gotteslästerung betriebe? Betriebe? Betreibt!</p>
<p>Gehen wir aber mal zu seinen Gunsten davon aus, dass er nicht ganz bei Trost und ein wenig mehr als gar nicht meschugge ist. Womit mithin für ihn zu hoffen bliebe, dass bei ihm dann  der sogenannte Gotteslästerungsparagraph § 166 StGB  nicht greift und er sich somit nicht vor einem weltlichen Gericht für diesen Ausrutscher wird zu verantworten haben.</p>
<div id="attachment_6916" class="wp-caption alignright" style="width: 223px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/01/pfaffe-und-puppe.jpg"><img class="size-full wp-image-6916" title="pfaffe und puppe" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/01/pfaffe-und-puppe.jpg" alt="" width="213" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Wassili, mach Dich nicht unglücklich-Gott läßt sich nicht spotten …</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Merke: Kein Gott läßt sich instrumentalisieren &#8211; weder von Josef Ratzinger, noch von Wassili Lepanto. Das mußte nota bene übrigens unbedingt gesagt sein &#8211; das habe ich mir nämlich zum Jahreswechsel versprochen: &#8220;Wahrheit, auch ohne Vino … &#8221; &#8211; und, weil die desaströse Zusammensetzung des &#8220;Neuen&#8221; Gemeinderates gerade mal wieder insofern aktuell ist, als es Rätin Dorothea Paschen immerhin geschafft hat, Ingrid Thoms-Hoffmann zu veranlassen also zu schreiben: &#8220;Aber was tun, wenn sich einzelne dieser Stadträte geradezu der Lächerlichkeit preisgeben, wenn ihre Argumentation im wahrsten Wortsinn von allen guten Geistern verlassen ist? Tja, Ingrid, das wissen wir auch nicht. Dass aber die Zusammensetzung des Gemeinderates desaströs ist, das haben wir ja gleich nach der Wahl schon <a href="http://www.rundschau-hd.de/archives/3219/">prognostiziert</a>! Wie ungern behalten wir manchmal doch recht.</p>
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		<title>Hohe Wahlbeteiligung bei Jugendgemeinderatswahl in Heidelberg</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Rundschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer erneut hohen Wahlbeteiligung ist am Samstag, 17. Dezember, die vierte Heidelberger Jugendgemeinderatswahl zu Ende gegangen. 52,8 Prozent der wahlberechtigten Heidelberger Schülerinnen und Schüler gingen vom 12. bis 17. Dezember an ihren jeweiligen Schulen und im Haus der Jugend an die Urnen. 58 Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich um die 30 Sitze beworben. Gewählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer erneut hohen Wahlbeteiligung ist am Samstag, 17. Dezember, die vierte Heidelberger Jugendgemeinderatswahl zu Ende gegangen. 52,8 Prozent der wahlberechtigten Heidelberger Schülerinnen und Schüler gingen vom 12. bis 17. Dezember an ihren jeweiligen Schulen und im Haus der Jugend an die Urnen.<span id="more-7017"></span><br />
58 Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich um die 30 Sitze beworben. Gewählt wurden 17 junge Frauen sowie 13 junge Männer im Alter von 14 bis 19 Jahren.</p>
<p>„Der Jugendgemeinderat ist das Sprachrohr der Heidelberger Jugend. Er ist ihre Chance, politisch Einfluss zu nehmen und mitzubestimmen“, kommentierte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Umso mehr freue er sich über die hohe Wahlbeteiligung und das Interesse an der Mitarbeit im Jugendgemeinderat. &#8220;Den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten gratuliere ich herzlich“, so Würzner weiter. Er dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern aus den Schulen für ihren großen Einsatz bei der Durchführung der Wahl.</p>
<p>Einmal mehr hat sich das Heidelberger Wahlsystem bewährt, das auf die Urwahl an den Schulen baut, die Verwaltung biete den Schülerin seit vielen Jahren an, direkt an ihrer Schule zu wählen. &#8220;Damit haben wir Erfolg“, freute sich der Vorsitzende der Wahlkommission Hans-Ulrich Nollek von der städtischen Kinder- und Jugendförderung. Trotzdem wolle man aber mit dem neu gewählten Jugendgemeinderat gemeinsam überlegen, wie man in Zukunft noch besser auf die sich rasant veränderten Lebenswelten der Jugendlichen eingehen und vor allem die Möglichkeiten des Internets besser nutzen könne.</p>
<p>Im Vorfeld der Wahl hatte die Stadt mit Aufrufen in den regionalen Medien, im Internet und über Plakate an den Schulen, in Bussen und Bahnen sowie im gesamten Stadtgebiet seit Mitte September um Kandidaten geworben. Vertreter des derzeitigen Jugendgemeinderates sowie Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und Bürgermeister Dr. Joachim Gerner waren vor Ort an den Schulen, um über die Arbeit des Gremiums zu informieren.</p>
<p><strong>Der vierte Heidelberger Jugendgemeinderat hat 30 Mitglieder. Gewählt wurden:</strong></p>
<p><strong>•    für die Gymnasien:</strong><br />
Stadler, Maximilian (Helmholtz-Gymnasium); Huge, Joshua (Heidelberg-College); Clement, Hannah (Englisches Institut); Ziegler, Emilia Ayse (Elisabeth-von-Thadden-Schule); Hartvigsen, Nadine (Hölderlin-Gymnasium); Rothermund, Ravi Anand (Hölderlin-Gymnasium); Skommeda, Sophie (Helmholtz-Gymnasium); Zholkovska, Katja (Hölderlin-Gymnasium); Pätzold, Till (Hölderlin-Gymnasium); Ruck, Elisabeth (Englisches Institut)</p>
<p><strong>•    für die Realschulen: </strong><br />
Gilski, Mike (Gregor Mendel-Realschule); Petraitis, Lora (Johannes-Kepler-Realschule); Sanderson, John (Internationale Gesamtschule); Spieß, Tabea (Internationale Gesamtschule); Arslan, Kadirye (Theodor-Heuss-Realschule)</p>
<p><strong>•    für die Haupt- bzw. Werkreal- und Förderschulen: </strong><br />
Schmidt, Valeria (Internationale Gesamtschule); Razawi, Djawad (Geschwister-Scholl-Schule); Berisha, Ideal (Geschwister-Scholl-Schule); Al Dor, Hadi (Geschwister-Scholl-Schule); Schick, Janine (Albert-Schweitzer-Schule)</p>
<p><strong>•    für die Beruflichen Schulen: </strong><br />
Ferroud, Max (Willy-Hellpach-Schule); Örüm, Nathalie (Willy-Hellpach-Schule);  Müller, Benedikt Heinrich (Willy-Hellpach-Schule); Butt, Mamdouh Ahmed (Willy-Hellpach-Schule); Fengler, Jasmin (Julius-Springer-Schule); Mullaj, Amanda (Julius-Springer-Schule); Kloß, Dominique (Carl-Bosch-Schule); Singer, Wendy (Julius-Springer-Schule); Munzer, Batul (Marie-Baum-Schule); Al Dor, Samah (ehemals Julius-Springer-Schule)</p>
<p>Die konstituierende Sitzung des Jugendgemeinderates findet am 24. Januar 2012 um 17 Uhr im Neuen Sitzungssaal des Heidelberger Rathauses statt.</p>
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		<title>Seit Jahrzehnten Kult: Bachs Weihnachtsoratorium zum Mitsingen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 21:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[InfoTicker aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Schumanns Weihnachtsoratorium macht, dass auch Agnostiker zu guter Letzt aufs &#8220;Fest der Liebe&#8221; dann doch noch Grund haben, sich aufs Fest zu freuen. Und dem Hickhack darum, wer wann und wenn ja warum das WO in der Gemeinde aufführen darf und auch, um zu verhindern, dass an einem Tag zweimal WOs in verschiedenen Kirchen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Schumanns Weihnachtsoratorium macht, dass auch Agnostiker zu guter Letzt aufs &#8220;Fest der Liebe&#8221; dann doch noch Grund haben, sich aufs Fest zu freuen. Und dem Hickhack darum, wer wann und wenn ja warum das WO in der Gemeinde aufführen darf und auch, um zu verhindern, dass an einem Tag zweimal WOs in verschiedenen Kirchen  zur Aufführung kommen, hat der Heidelberger Gesamtkirchengemeinderat jetzt &#8211; quasimodogeniti &#8211; ein (&#8220;verleih uns Frieden) gnädiglich&#8221;es Ende gemacht.<span id="more-7000"></span></p>
<div id="attachment_7010" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/12/der-gestirnte-himmel-über-uns.jpg"><img class="size-full wp-image-7010" title="der gestirnte himmel über uns" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/12/der-gestirnte-himmel-über-uns.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ja, da ist doch - ja da muß doch, ja, da ist doch, ja, da muß doch ein - nein das - Sein sein … Bild: got</p></div>
<p>Am 25. Dezember, am ersten Weihnachtstag, wird um 19.30 Uhr die Aufführung der Teile 1 &#8211; 3 des Bach&#8217;schen Weihnachtsoratoriums in der Heidelberger Providenzkirche gegeben.<br />
Die Heidelberger Gesamtkirchengemeinde hat diesen Termin vorgeschlagen, der damit nun noch näher an das weihnachtliche Geschehen heranrückt. &#8220;Der Kirchengemeinde&#8221;- schreibt Peter Schumann in seiner Mitteilung an die Neue Rundschau &#8211; &#8220;sei Dank&#8221;, die damit KMD Peter Schumann den Vorrang gegenüber anderen Veranstaltungen eingeräumt hat.<br />
Fähige Choristen treffen sich am gleichen Tage um 16.30 Uhr zur Generalprobe in festlicher Kleidung mit eigenen Noten. Es musiziert das Heidelberger Kantatenorchester unter Leitung von Peter Schumann.</p>
<h2><strong>Die Solisten sind:</strong></h2>
<p><strong>Julia Weigel, Sopran</strong> &#8211; (bekannt durch ihre Mitwirkung bei „Konzerte in Kirchen und Klöstern)</p>
<p><strong>Thomas Nauwartat, Altus</strong> &#8211; (erstmals im Weihnachtsoratorium in Heidelberg zu hören)</p>
<p><strong>Markus Brutscher, Tenor</strong> &#8211; (mit eindrucksvollem „Verkündigungs-Charakter“)</p>
<p><strong>Phillip Langshaw, Baß</strong> &#8211; (der sensible Vermittler geistlicher Inhalte)</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7005" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/12/jesus-christus.jpg"><img class="size-full wp-image-7005" title="jesus-christus" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/12/jesus-christus.jpg" alt="" width="300" height="430" /></a><p class="wp-caption-text">… auf preiset die Tage. Jauchzet, frolocket</p></div>
<p><strong>Frohlocket?</strong></p>
<p>Wann wird mehr und heftiger geheuchelt als in jenen Dezembertagen, da &#8211; vorgeblich &#8211; die Geburt des Herrn gefeiert wird, da Herr Ratzinger den Frieden auf Erden predigt, nachdem er die Holocaust leugnenden Piusbrüder rehabilitiert hat &#8211; und gelogen hat, dass sich die Kreuzbalken hätten biegen müssen, wären sie es nicht lange schon so gewohnt, als er sich hinter diese Brüder stellte und keck behauptete es sei alles ganz anders, diese Brüder seien mißverstanden worden. Und, und, und. Und die römische &#8220;Banco di spirito sankto&#8221; Mafiagelder wäscht und, und und!</p>
<p>Dieser Jesus aber, wie er uns &#8220;im Buch der Bücher&#8221; vorgeführt wird, der war frei, unabhängig und &#8211; ja &#8211; auch flexibel. Wäre das Kirche auch &#8211; und wahrlich, sie ist es nicht, sie würde einen Jesus auf dem Banner tragen, den sie sich freilich in dieser Kirche niemals zu predigen trauten, redeten so doch Amtsträger gegen ihre Pfründe. Hat dieser Jesus nicht alles auf den Kopf gestellt? Hat er nicht die Frommen der Unmenschlichkeit überführt, hat er nicht den Tempelbetrieb und den Opferlärm als Geschäftemacherei entlarvt? Hat er nicht bei samaritanischen Atheisten eine neue Gläubigkeit entdeckt? Und hat er nicht Dirnen und Zöllnern mehr Sensibilität nachgesagt für das Reich Gottes, als den Schriftgelehrten und Hohenpriestern? Und wie er das hat! Und er hat Polizeivorschriften und bürgerliche Übereinkünfte nicht nur in Frage gestellt, sondern durchbrochen! Tempelgesetze hat er links überholt und angemessener Lächerlichkeit preisgegeben! <strong>got</strong></p>
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		<title>Auf den Kopf gestellte Verhältnisse auf den Kopf gestellt</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 19:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Begeistert aufgenommene Premiere im Zimmertheater Heidelberg: „Der dressierte Mann“ Komödie von John von Düffel nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Regie: Ute Richter Knall auf Fall &#8211; und der, der ist sowieso von Anfang an bereits klar &#8211; jagt ein Bonmot in dieser Zimmertheater-Produktion das Andere. Nach dem vor 40 Jahren erschienenen Bestseller Esther [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Begeistert aufgenommene Premiere im Zimmertheater Heidelberg: „Der dressierte Mann“ Komödie von John von Düffel nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Regie: Ute Richter<span id="more-6853"></span></p>
<p style="text-align: left;">Knall auf Fall &#8211; und der, der ist sowieso von Anfang an bereits klar &#8211; jagt ein Bonmot in dieser Zimmertheater-Produktion das Andere. Nach dem vor 40 Jahren erschienenen Bestseller Esther Vilars „Der dressierte Mann“ &#8211; sie flüchtete damals nach Anfeindungen Alice Schwarzers, denen folgerichtig  einige emanzipierte Morddrohungen folgten,  aus Deutschland &#8211; gibt es heute freilich kaum noch aufgeklärte Menschen beiderlei Geschlechts, die nicht mit jener normativen Kraft des Faktischen  in Berührung gekommen wären und sich aber &#8211; offenbar gottgewollt &#8211; „ein jedes auf seine Art“  damit arrangiert hätten. Mithin mussten weder der Autor John von Düffel noch und zumal nach dieser schmissig-witzigen Premiere die Zimmertheaterprinzipalin Ute Richter Morddrohungen fürchten.<br />
<a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Ensemble.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6854" title="Ensemble" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Ensemble.jpg" alt="" width="500" height="400" /></a>„Der Fall“: Das junge Ehepaar (Foto: Mara Eggert v. l.) Helen und Bastian (Vanessa Wichterlich &amp; Jan-Arwed Maul) hakeln sich, dieweil er &#8211; zwar &#8211; anfangs noch und am Ende gern wieder &#8211; in der Küche (im Bett, meint seine Mutter, täte er das nicht) seinen Mann steht, bekommt  sie den Job des Chief Executive Officer, auf den aber er mehr oder weniger in der Tat scharf gewesen sein würde. Sie, dazu, es sei doch „ein ökonomischer Schwachsinn“ stände sie in der Küche und „Du im Büro in der Bank“, das sei „eine völlige Fehlleitung von Ressourcen“, in diesem Fall mache jeder das, was er am schlechtesten könne.</p>
<p>Die beiden Mütter des Paares (v. l.), die der Helen (Ulrike Barthhuruff und Bastians Mutter Dr. Elisabeth Schröder-Röder (Gisela Kraft) dürfen in ihren Rollen aufgehen und Frauen-WG spielen und in mehreren Ehen geprägte Emanzen geben, die sich streng an nicht ausschließlich von Vor-Urteilen geprägte Klischees halten &#8211; was sie hinreißend tun …</p>
<p>Bizarr in den Text gelegte leichte Töne in gekonnt herausgearbeiteten Bögen von humoriger Verve zu voluminös-gewaltigem Tiefgang werden von Ute Richter in diesem Geschlechterkampf inszeniert als ein vehementes Gedankenspiel, eine effektvolle „Ablieferung“ des Textes, sie bringt ÜberzeugungstäterInnen auf die Bühne, die uns in ihrer Rolle als sehr verschieden einher kommende Mütter &#8211; augenzwinkernd &#8211; glauben machen wollen und sollen, dass wir ohne dieses „das war schon immer so“, ohne diese so als Schuldgefühl verinnerlichte Autorität nicht leben können (da seien Frauenbeauftragte in Rathäusern und anderswo  Agierende vor)  und uns nichts anderes übrig bleibt, als unter ihren Zwängen zu leiden. Draußen im Leben jedenfalls hilft da auch kein noch so deutliches „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“!</p>
<p>Jedoch findet  in dieser von Düffelschen Adaption des Vilarschen Bestsellers Dialog als Gedankengang, Gespräch als Erkenntnisprozess auf der Bühne jedenfalls noch statt und Ute Richters Regiekonzept erweist sich als Werk einer sensibel-wachen Fallenstellerin, welche die im Theater die Welt bedeutenden Bretter auch in dieser Arbeit nicht zu Brettern vorm Kopf werden lässt. Einmal mehr beweist sie, dass Theater eine überlebende Kunst ist, wenn sie nicht demonstriert, sondern auch schwer zu erklärenden Denkwürdigkeiten ein Podium für sinnliches und geistiges Vergnügen zu bieten in der Lage ist.</p>
<p>Aus diesem hervorragend aufgestellten Ensemble hat Ute Richter eine Seilschaft geschmiedet, mit der sie sich zwar auf die vom Autor vorgegebene Gratwanderung eingelassen hat. Jedoch versteht sie es, den Protagonisten weder hartes Training anmerken zu lassen noch das Ensemble vom manchmal recht schmalen Grat hinunter in klamaukige oder gar tumbe Situationskomik fallen zu lassen. Was dem Text durchaus auch zu entlocken gewesen wäre. Da steigt denn auch schon mal Romantik die Hintertreppe herauf &#8211; als herzzerreißender Kitsch. Richter tarnt ihn durch Ironie. Potentielle Zuschauer seien gewarnt: Tränen werden während der zwei wie im Flug vergehenden Theaterstunden schneller gelacht, als sie fließen können. Großer Beifall und Bravi für Ensemble und Regie. Von uns auch.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Jürgen Gottschling</strong></p>
<p style="text-align: right;">Noch bis Anfang März 2011 Kassentelefon: HD &#8211; 21069 &#8211; <a href="http://www.zimmertheaterheidelberg.de">www.zimmertheaterheidelberg.de</a> info@zimmertheaterheidelberg.de</p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Gerade wurde bekannt, dass Intendantin Ute Richte mit der höchsten vom Land Baden-Württemberg zu vergebenden Auszeichnung geehrt wird. Die Staufer-Medaille sowie die Urkunde wird ihr am Sonntag, 29. Januar 2012 um 12 Uhr nach der Mitgliederversammlung des Freundeskreises im Palais Prinz Carl verliehen.</em></strong></p>
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		<title>Rio+20 Kongress: Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kommunalpolitik verankern</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 18:19:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bürgermeister der 13 deutschen Städte der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, darunter Heidelberg, haben auf dem Rio+20 Kongress in Hannover eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Die Bürgermeister fordern, das Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) bundesweit in der Kommunalpolitik zu verankern. „BNE sollte immer im Blickfeld des kommunalen Handels sein und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bürgermeister der 13 deutschen Städte der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, darunter Heidelberg, haben auf dem Rio+20 Kongress in Hannover eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Die Bürgermeister fordern, das Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) bundesweit in der Kommunalpolitik zu verankern.<span id="more-6965"></span><br />
„BNE sollte immer im Blickfeld des kommunalen Handels sein und bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Nur so kann es Städten gelingen, BNE stärker zu verankern“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Heidelberg verstehe sich als familienfreundliche Stadt – dazu leiste BNE einen wichtigen Beitrag: &#8220;Der Fokus unseres BNE-Engagements liegt auf Vorschulen, Schulen, und Hochschulen. Spannende Projekte wie ,Kinder gestalten Zukunft – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kita‘, Energiespar- und Mobilitätsprojekte an Schulen, die Vortragsreihe ,Mut zur Nachhaltigkeit‘ oder die Kinderuni legen davon Zeugnis ab.“</p>
<p>Die Bürgermeister rufen Städte, Gemeinden und Landkreise dazu auf, Teil der Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu werden und sich als Dekade-Kommune zu bewerben. Seit 2005 hat die Deutsche UNESCO-Kommission bundesweit 13 Kommunen als UN-Dekade-Stadt ausgezeichnet: Aalen, Alheim, Bad Honnef, Bonn, Erfurt, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Gelsenkirchen, Hamburg, Heidelberg, Hellenthal, Minden und Neumarkt in der Oberpfalz.</p>
<p><strong>UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“</strong></p>
<p>Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verpflichtet, die Prinzipien der Nachhaltigkeit in allen Bereichen ihres Bildungswesens zu verankern. Die Deutsche UNESCO-Kommission koordiniert die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Arbeit.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Heidelberg</strong></p>
<p>Von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule: Heidelberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Nachhaltigkeit bei den Bürgerinnen und Bürgern besser zu verankern. Heidelberg setzt besonders auf den Bildungsbereich.<br />
<strong>Projekte</strong>: Heidelberg hat seit vielen Jahren entsprechende zielgruppengerechte Konzepte entwickelt, um Kindern und Erwachsenen die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, nachhaltig zu denken und zu handeln. Beispiele hierfür sind das Bildungsprogramm „Kinder gestalten Zukunft“, das E-Team-Projekt oder die Mobilitätsprojekte und BNE an Schulen sowie Bildungsprojekte zum Fairen Handel. Die Stadt Heidelberg will BNE in möglichst vielen Bereichen des öffentlichen Lebens verankern, zum Beispiel in Kindertagesstätten, Schulen, der Universität, Sportvereinen und Kirchen.<br />
<strong>Auszeichnungen:</strong> Seit Beginn der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“(BNE), die die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen haben, hat Heidelberg für sein herausragendes Engagement bereits zwei Auszeichnungen „Stadt der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ entgegengenommen. Aktuell bewirbt sich Heidelberg zum dritten Mal als Stadt der UN-Dekade. Als UN-Dekade-Projekte wurden bisher in Heidelberg Projekte der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft, der Zooschule, des ifeu-Instituts, der Internationalen Gesamtschule Heidelberg, der Pädagogischen Hochschule (Abteilung Geographie), der Ökogarten und der Heidelberger Partnerschaftskaffee ausgezeichnet.<br />
<strong>Förderung:</strong> Mit dem Verbundprojekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung von der Kita bis zur Uni“ haben fünf Heidelberger Akteure für ihre Projekte finanzielle Unterstützung in Höhe von 20.000 Euro aus dem Förderprogramm „Beispielhafte Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (LUBW) erhalten. Der BUND Heidelberg hat den Antrag in Kooperation mit dem Agenda-Büro der Stadt Heidelberg gestellt.</p>
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		<title>Montpellier-Haus feiert 25-jähriges Bestehen: Delegation aus Montpellier zu Gast in Heidelberg</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 19:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Montpellier-Haus feiert als Ort der Begegnung 25. jähriges Bestehen. Bei einem feierlichen Empfang hat Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner  rund 225 Gäste im Großen Rathaussaal begrüßt. Zu den Feierlichkeiten war auch eine siebenköpfige Delegation aus Montpellier mit Bürgermeisterin Hélène Mandroux angereist. Unter den französischen Gästen befanden sich unter anderem Bürgermeister Philippe Thinès sowie der Honorarkonsul [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Montpellier-Haus feiert als Ort der Begegnung 25. jähriges Bestehen. Bei einem feierlichen Empfang hat Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner  rund 225 Gäste im Großen Rathaussaal begrüßt. Zu den Feierlichkeiten war auch eine siebenköpfige Delegation aus Montpellier mit Bürgermeisterin Hélène Mandroux angereist. <span id="more-6862"></span></p>
<p>Unter den französischen Gästen befanden sich unter anderem Bürgermeister Philippe Thinès sowie der Honorarkonsul Deutschlands in Montpellier Martin Andersch. Eine Marching Band aus Montpellier eröffnete den Empfang. Heidelberg und Montpellier feiern in diesem Jahr auch 50 Jahre Städtepartnerschaft. Die offiziellen Feierlichkeiten in Heidelberg haben bereits im Juni 2011 stattgefunden.</p>
<div id="attachment_6865" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Weber_Mandroux_Würzner1.jpg"><img class="size-full wp-image-6865" title="Weber_Mandroux_Würzner" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Weber_Mandroux_Würzner1.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text"> Gruppenbild (Beate Weber, Hélène Mandroux und Dr. Eckart Würzner) mit einem 2007 abgefüllten  Chateau Puech-Haut Prestige Coteaux-du-Languedoc, von dem wir gerne bestätigen, dass der so gut ist, wie die Drei fröhlich sind … Fotos: Gottschling</p></div>
<p>„Zu den wichtigsten Bausteinen unserer deutsch-französischen Städtepartnerschaft gehören die Gründung des Heidelberg-Hauses und des Montpellier-Hauses&#8221;. Beide Einrichtungen seien als kulturelle Institutionen nicht mehr wegzudenken, erklärte OB Dr. Würzner. Montpelliers Bürgermeisterin Mandroux ergänzt das: „Für unsere Städtepartnerschaft haben sich zahlreiche Partner immer wieder mit besonderem Engagement eingesetzt. Unsere deutsch-französische Freundschaft wäre aber nichts ohne die Bürger, die unsere Partnerschaft leben.“</p>
<div id="attachment_6870" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/karla_jauregui.jpg"><img class="size-full wp-image-6870" title="karla_jauregui" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/karla_jauregui.jpg" alt="" width="250" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Am Sonntag nach dem Empfang, nach einem anstrengenden &quot;Tag der offenen Tür&quot; im Montpellierhaus. Karla gegen 22 Uhr: &quot;Immer nur lächeln, immer vergnügt …&quot;</p></div>
<p>Ganz besonders dankten OB Dr. Würzner und Bürgermeisterin Mandroux der Leiterin des Montpellier-Hauses, Karla Jauregui, für „die großartige Arbeit und das herausragende Engagement seit ihrem Amtsantritt 1991“.</p>
<p>Das Montpellier-Haus wurde 1986 eröffnet. Die Ziele des Montpellier-Hauses sind es, die Stadt Montpellier und ihre Region bekannt zu machen, kulturelle Veranstaltungen zu organisieren sowie den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Heidelberg praktische Informationen für Reisen nach Montpellier zur Verfügung zu stellen. Als Ort der Begegnung lädt das Montpellier-Haus Besucherinnen und Besucher zu französischer Konversation, französischen Stammtischen, Vortragsabenden und Märchenlesungen. Zum Jahresbeginn zeigt die Einrichtung Beiträge der „Filmtage des Mittelmeers“. Einmal im Monat findet ein Kinder-Nachmittag auf Französisch statt. Zahlreiche Ausstellungen, Kolloquien und Konzerte runden das kulturelle Angebot ab.</p>
<p>Derweil das Pendant des Montpellier-Hauses, das Heidelberg-Haus in Montpellier in diesem Jahr  bereits sein 45-jähriges Bestehen feiert, reist am 29. September bis 2. Oktober eine Heidelberger Delegation mit OB Dr. Würzner nach Montpellier.</p>
<p><strong> 50 Jahre Städtepartnerschaft</strong></p>
<p>Die deutsch-französische Städtepartnerschaft hat ihren Ursprung in den 50er Jahren. Nach ersten Kontakten zwischen Studenten der medizinischen Fakultäten beider Städte wurde die Städtepartnerschaft am 13. Mai 1961 mit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages offiziell besiegelt. Neben Delegationsbesuchen der jeweiligen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister findet seitdem ein regelmäßiger Austausch auf verschiedenen Ebenen des sportlichen, kulturellen, kirchlichen, behördlichen und gesellschaftlichen Lebens statt. 1993 wurde der De Gaulle-Adenauer-Preis an die Städte Montpellier und Heidelberg für ihre Verdienste um die Völkerverständigung verliehen.</p>
<p>Montpellier ist eine der größten Städte an der französischen Mittelmeerküste. Sie ist die Hauptstadt der Region Languedoc-Roussillon und hat zirka 255.000 Einwohner, darunter 90.000 Studenten an drei Universitäten.</p>
<p>Weitere Informationen zur Städtepartnerschaft gibt es <a href="http://www.heidelberg.de/montpellier">im Internet</a>.</p>
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		<title>Straßenfest auf dem &#8220;Heidelberger Sonnenseite Boulevard&#8221; &#8211; sowie die Marginalie &#8220;Getretner Quark wird breit, nicht stark&#8221; wider einen denkwürdigen Kommentar …</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 13:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur die Verwaltung, auch Anwohner und Pendler aus dem Umland haben die Tage gezählt, während der die Straße nicht befahren werden konnte: 469 Tage wurde gebaut, jetzt ist die neue Neuenheimer- und Ziegelhäuser Landstraße (L 534) &#8211; bis auf Restarbeiten &#8211; fertig.Mit einem großen Straßenfest wurde nun die neue Promenade am nördlichen Neckarufer am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur die Verwaltung, auch Anwohner und Pendler aus dem Umland haben die Tage gezählt, während der die Straße nicht befahren werden konnte: 469 Tage wurde gebaut, jetzt ist die neue Neuenheimer- und Ziegelhäuser Landstraße (L 534) &#8211; bis auf Restarbeiten &#8211; fertig.<span id="more-6808"></span>Mit einem großen Straßenfest wurde nun die neue Promenade am nördlichen Neckarufer am Sonntag, 11. September 2011, von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und dem Ersten Bürgermeister und Baudezernenten Bernd Stadel feierlich dem Verkehr übergeben.</p>
<div id="attachment_6837" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Kutsche.jpg"><img class="size-full wp-image-6837" title="Heidelberger feiern Freigabe der LandstraÃe" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Kutsche.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">„Der Bauarbeiten und der Sperrung der Landesstraße wegen mußten alle im Neckartal über 15 Monate lang Erschwernisse auf sich nehmen - doch die Mühe hat sich gelohnt“ meinte OB Dr. Eckart Würzner in seiner Rede zur Verkehrsfreigabe  und kam zusammen mit seiner Frau, wie es sich gehört zu diesem Anlaß nicht noch nicht erlaubterweise mit dem Auto, sondern in einer Kutsche. Foto: Rothe</p></div>
<p>„Wir haben jetzt eine wunderschöne Straße, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird &#8211; Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen. Am Neckar ist ein durchgehender Radweg von Neuenheim nach Ziegelhausen entstanden&#8221;.</p>
<div id="attachment_6828" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/breit-genug-für-alles.jpg"><img class="size-full wp-image-6828" title="Heidelberger feiern Freigabe der Landstraße" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/breit-genug-für-alles.jpg" alt="" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Die alten Platanen entlang der Straße wurden gut geschützt und konnten so fast alle erhalten werden. Der neue Geh- und Radweg am Ufer bietet einen großartigen Blick auf die Altstadt und das Schloss“  - meinte der OB. In der Tat, sehen Sie selbst, (alle Fotos, so nicht anders vermerkt von Philipp Rothe) hier lohnt sich wahrlich ein Spaziergang. Und, hier müssen nicht Radler gegen Fußgänger - oder umgekehrt, wie oft genug in der Plöck - Kleinkriege führen, Der Platz reicht für alle Verkehrsteilnehmer - es sei denn, man überbaute den Neckar … Foto: Rothe</p></div>
<div id="attachment_6831" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/zuhörer.jpg"><img class="size-full wp-image-6831" title="Heidelberger feiern Freigabe der LandstraÃe" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/zuhörer.jpg" alt="" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht nur das Musikprogramm, auch die beiden Bürgermeister finden für ihre Ausführungen darüber, was hier in tatsächlich kürzester Zeit umgebaut und entstanden ist, aufmerksame Zuhörer. Foto: Rothe</p></div>
<p>„Neben der Straße wurde auch die Infrastruktur im Untergrund weitestgehend erneuert“, ergänzte der Erste Bürgermeister Bernd Stadel, „die Gashochdruckleitung, die Versorgungsleitungen und der Kanal. Die Stadt Heidelberg hat größte Anstrengungen unternommen, die Baumaßnahme schon zum Ende der Sommerferien 2011 &#8211; und damit deutlich früher als ursprünglich geplant &#8211; zu beenden und die Auswirkungen der Sperrung des nördlichen Neckarufers durch Verstärkung des öffentlichen Nahverkehrs abzumildern. Dafür hat der Heidelberger Gemeinderat mehr als eine halbe Million Euro zur Verfügung gestellt.“</p>
<div id="attachment_6839" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Band.jpg"><img class="size-full wp-image-6839" title="Heidelberger feiern Freigabe der Landstraße" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Band.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Das Band ist durchschnitten,  die Straße ist freigegeben,  von (links) Tiefbauamtsleiter Jürgen Weber, Oberbürgermeister Eckart Würzner, der Gaiberger Bürgermeister Klaus Gärtner und Baubürgermeister Bernd Stadel. Eifrige Stadträte sind (mehr oder weniger im Hintergrund) auch zu sehen (v. l.): Ernst Gund, Margarethe Hommelhoff,  Wolfgang Lachenauer, Karl A. Lamers und Nils Weber. Foto: Rothe</p></div>
<p>Die Baumaßnahme auf der Landesstraße 534 am nördlichen Neckarufer in Heidelberg (Neuenheimer und Ziegelhäuser Landstraße) erstreckte sich über 2,3 Kilometer von der Einmündung der Uferstraße im Westen bis zum Russenstein im Osten. Neben der Erneuerung von Fahrbahn und Versorgungsleitungen wurde der neckarseitige Gehweg um etwa einen halben Meter verbreitert, so dass er auch von Radfahrern nutzbar ist. Damit konnte ein weiterer wichtiger Streckenabschnitt des Heidelberger Radverkehrsnetzes realisiert werden.</p>
<div id="attachment_6840" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Verbreitert.jpg"><img class="size-full wp-image-6840" title="Verbreitert" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Verbreitert.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text"> Um den nötigen Platz für den Radweg zu gewinnen, wurde zwischen Scheffelstraße und Wehrsteg sowie zwischen Wehrsteg und Eishausweg eine mit Sandstein verblendete 650 Meter lange Stützmauer errichtet. Insbesondere im Bereich des Geh- und Radwegs sind aber in den kommenden Wochen noch Restarbeiten erforderlich - aber  d a n n  wird auch Platz sein für Fußgänger   u n d   FahrradfahrerInnen -  wenn Letztere sich nicht benehmen, wie leider oft genug in der Plöck; und wie überhaupt … Fot: got</p></div>
<h1>Marginalien zum RNZ-Kommentar &#8220;Halbherzig&#8221;</h1>
<p>Aber- natürlich hätten das der OB, die Verwaltung und die beteiligten Baufirmen auch alles ganz anders, nämlich viel besser machen können. Und: Müssen! Der RNZ-Journalist Dr. Micha Hörnle, der sich offenbar auch als Freizeit-Kardiologe betätigt, hat diese Landstraßen-Sanierungsangelegenheit in seinem „Kommentar“ jedenfalls eine „Halbherzigkeit“ attestiert. Seine Diagnose ist jedoch nicht nur für einige Kollegen schwer  nachvollziehbar, deshalb stellen wir das hier zur Diskussion, um Hilfestellung zu bieten und  „Zweitmeinungen“ einzuholen:</p>
<p>„Das Positive“ &#8211; schreibt der Doktor &#8211; „zuerst“: Endlich könne „das Umland aufatmen“ (wie schön für es), der Verkehr werde &#8220;um einiges flüssiger laufen, als die letzten 469 Tage“. „Doch was“ &#8211; fragt Hörnle sich und seine Leser &#8211; „hat der neue Radweg von Neuenheim nach Ziegelhausen gebracht? So gut“, beantwortet er sich seine Frage alsogleich selbst, „wie nichts. Denn er ist&#8221; nämlich „gar kein richtiger Radweg, nein, diese Strecke müssen sich&#8221;, aber da hört sich doch jetzt alles auf,  &#8220;Fußgänger und Radler teilen“.</p>
<p>Und weiter prognoszitiert Hörnle: „Gerade schnellere Radler werden weiter auf der Straße fahren, weil sie keine Lust haben, um die Platanen Slalom zu kurven.“ Auch merkt er an, der Radweg sei nicht konsequent gedacht, derweil es „keine richtige Anbindung von der Brückenkopfstraße zur Neuenheimer Landstraße“ gäbe. Und, dass „der neue Boulevard auf der Sonnenseite Heidelbergs eher bescheiden ausgefallen“ sei &#8211; und mit Boulevard schließlich hat er doch einige Erfahrung.</p>
<div id="attachment_6844" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/lustlos_geteert.jpg"><img class="size-full wp-image-6844" title="lustlos_geteert" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/lustlos_geteert.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Hörnles Leser wissen mehr: So also sieht eine (aua) lustlos geteerte Straße aus. Foto: got</p></div>
<p>Aber das Folgende muß man sich dennoch auf der Zunge und im Hirn zergehen lassen: „Von der Brückenstraße bis zur Alten Brücke ist er etwas arg lustlos geteert“. &#8211; Also, da hätten wir vom naja, Kollegen dann doch erwartet, dass er dieser Diagnose eine &#8211; wenigstens &#8211; Empfehlung oder &#8211; besser noch &#8211; eine Therapieverordnung mit auf den Weg gegeben hätte, die  uns Unwissende wissen lässt, wie er denn eine stattdessen lustvoll geteerte Straßendecke möchte zustande gebracht haben können. Wir halten doch sehr dafür und freuen uns auf eine von ihm nachgereichte ausfürliche Anamnese! Ist es doch nämlich nicht eigentlich so, dass in den meisten Fällen hinter einer Krankheit auch eine Ursache steht?</p>
<p>Aber, und dieweil wir immer positiv denken &#8211; vielleicht hat Herr Hörnle ja recht, und man hätte etwa den Leinpfad zugunsten eines breiteren Radweges einfach überdeckeln sollen! Und den Radfahrern die mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit ihnen dann ja immer noch im Weg stehenden Platanen einfach nur fällen müssen? Wir haben doch schließlich den Stadtwald in der Nähe. Und den Heiligenberg auch. Da gibts doch der Bäume genug? Oder nicht? Oder was?</p>
<p>Schluß mit lustig, wer einen solchen Quark verzapft (unser Goethe, W. von, schreibt im Westöstlichen Divan: „Getretner Quark wird breit, nicht stark“),  hat einen wesentlichen Anteil daran, dass viele Heidelberger richtungweisende RNZ-Diagnosen nicht mehr so recht angemessen für eine Stadt wie Heidelberg empfinden, und lieber dazu beitragen, dass die Auflage der Stadtausgabe schwindender Abonnenten wegen sich immer weiter nach unten bewegt. Ingrid, nimm doch (bitte) diesen martialischen Kläffer an die Leine oder wenigstens an die Hand, redigiere ihn hin und wieder &#8211; und bring ihm zumindest (als Einstieg in einen Artiikel ist uns ein Hörnle´scher  Höhenflug in Erinnerung:. „Ehrlich gesagt …“), also, bring ihm doch (bitte) wenigstens mal das Schreiben bei. Nix für ungut …</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Jürgen Gottschling</strong></p>
<p style="text-align: left;">Nota bene und zu guter Letzt noch dies:</p>
<p style="text-align: left;">(Fängt ja schon beinahe an, Spaß zu machen): Nicht nur &#8220;lustlos geteert&#8221;, sondern  &#8220;vor allem ist es schade, dass diese Riesenbaustelle nicht dazu genutzt wurde, das nördliche Neckarufer generell aufzuwerten. Denn der Leinpfad ist, bis auf die neuen Bänke unterhalb des Heidelberg College, verkommen, dreckig und zugewuchert wie eh und je.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Also, wir laufen da häufig, wenn der Pfad nicht gerade &#8211; wie in den letzten 15 Monaten -  der Baustelle darüber wegen gesperrt und in dieser Zeit &#8211; was Wunder &#8211; nicht &#8220;entwuchert&#8221; worden war. Aber, wir erleben dort dennoch oder eben gerade drum ein wunderschön-verwunschenes Stück Heidelberg …</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_6821" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Leinpfad1.jpg"><img class="size-full wp-image-6821" title="Leinpfad" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Leinpfad1.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">… was hoffentlich des Redakteurs tumben Rundumschlages wegen niemand in der Verwaltung zum Anlaß nimmt, nach der Straße nun auch noch diesen Leinpfad lustlos zu teeren. Bitte, laßt das sein - auch dann, wenn Ihr mittlerweile vom Herrn Doktor. mit Lust zu teeren gelernt haben solltet! Foto: got</p></div>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">BILD</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Mythos Heidelberg</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 08:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Essay]]></category>
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		<description><![CDATA[In der frühgeschichtlichen Verwendung stand &#8220;Mythos&#8221; für den Ort, an dem rituelles, sakrales Sprechen stattfindet, das sich vom logisch begründbaren Sprechen wesentlich unterscheidet. &#8220;Mythos Heidelberg&#8221; denn also: &#8220;Der genius loci Heidelbergs ist feucht&#8221;, dies Zitat aus dem Widmungsgedicht Victor von Scheffels &#8220;Gaudeamus&#8221; über den Geist des Ortes Heidelberg bezieht sich fraglos nicht etwa auf häufigeren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der frühgeschichtlichen Verwendung stand &#8220;Mythos&#8221; für den Ort, an dem rituelles, sakrales Sprechen stattfindet, das sich vom logisch begründbaren Sprechen wesentlich unterscheidet. &#8220;Mythos Heidelberg&#8221; denn also: &#8220;Der genius loci Heidelbergs ist feucht&#8221;, dies Zitat aus dem Widmungsgedicht Victor von Scheffels &#8220;Gaudeamus&#8221; über den Geist des Ortes Heidelberg bezieht sich fraglos nicht etwa auf häufigeren Regen als anderswo.<span id="more-6805"></span><br />
Sich nun also dem &#8220;Geist des Ortes&#8221;, dem Mythos Heidelberg auf dem Wasserwege nähern? Wahrlich, der Neckar ist das zu tun ein schlechter Weg nicht. Mit seiner &#8220;gaudeamischen&#8221; Feuchtigkeit meinte Scheffel aber sicher nicht den Fluß, eher schon Gersten- oder Rebensaft. Er lebte lange genug in Heidelberg, wir dürfen ihm glauben.</p>
<p>Eine &#8220;Stadt fröhlicher Gesellen, an Weisheit schwer und Wein&#8221;, das war Scheffels &#8220;Alt Heidelberg, du feine&#8221;. Ihn zog es immer wieder zurück an diesen von Hölderlin &#8220;Mutter&#8221; genannten Ort, Heimstatt der Romantiker.</p>
<p>Heidelberg heute &#8211; würden die &#8220;Heidelberger Hochromantiker Achim von Arnim und Clemens Brentano, Joseph von Eichendorff, Johann Joseph Görres, Jacob und Wilhelm Grimm &#8211; würde diese Schar ihre &#8220;Bergstadt lieblicher Wunder&#8221; wiedererkennen? Wo ständig die &#8220;Oppositionellen der jungen Romantik gegen die alte Prosa&#8221; (Eichendorff) anrannten? Wäre für sie Heidelberg, wie für Hölderlin, diese Stadt noch &#8220;der Vaterlandsstädte ländlichschönste&#8221;?</p>
<p>Würden Stadt und Umgebung auch heute noch zünden können, Oden und glühende Hymnen zu dichten auf &#8220;die Berge rechts mit Wein bekränzt, die Ebene links wie Gold erglänzt&#8221; (Clemens von Brentano), oder auf das Schloß, dies der Zeit steinern stilles Hohngelächter&#8221; (Nikolaus Lenau)?</p>
<p>Heidelberg hat noch immer seine mythischen Orte, das DAI  &#8211; mal eben zum Beispiel &#8211; hat sich zu einem solchen entwickelt.  Auch das Schloß gehört natürlich dazu &#8211; worauf Schloßberganwohner an manchen Tagen wohl gerne verzichten würden. Wir haben den Fluß, der mittlerweile sowohl wieder &#8220;Blauäuglein drein blitzen&#8221; läßt, als auch Rotaugen; und zudem, wie Angler versichern, sich sogar Forellen (!) wieder tummeln.</p>
<p>Vor einigen Jahren haben wir den 200. Geburtstag unserer &#8220;Alten Brücke&#8221; gefeiert. Im Stift Neuburg schließlich läßt sich nicht nur heute immer noch Stille finden, auch Efeu wird von dorten in alle Welt hinaus geschickt. Der &#8220;Klingenteich&#8221; &#8211; in einem der Häuser dort entstand der &#8220;Zupfgeigenhansel&#8221;, dies Kleinod aus der Jugendbewegung &#8211; ist immer noch &#8211; zumal kürzlich wieder hergerichtet) einen Fußweg wert. Autofahrern entgeht der wunderschöne kleine Wasserfall mit einer sehr schönen Anlage und ein Stück verwunschenes Heidelberg am Bach entlang). Den „Wolfsbrunnen“ wollen wir nicht vergessen.</p>
<p>Aus dem Palais Boisseree gibt&#8217;s immer noch den Gratisblick (vom Karlsplatz davor freilich auch), welcher der Paul Linckeschen Operette &#8220;Frau Luna&#8221; entlehnt sein könnte: &#8220;Schlösser, die im Monde liegen, sind wohl herrlich lieber Schatz, doch um sich im Glück zu wiegen, baut das Herz den schönsten Platz&#8221;.</p>
<p>Überhaupt, die Sache mit den in Heidelberg verlorenen Herzen: Wem´s auch immer nicht passen mag, der &#8220;romantische Mythos&#8221; hatte auch dem &#8220;zweiten Biedermeier&#8221; Wegezoll abzugeben.<br />
Verballhornungen. Weg von &#8220;perque no?&#8221; zu &#8220;Perkeo&#8221; der &#8211; zum Trinken aufgefordert &#8211; alleweil fragte &#8220;warum nicht&#8221;?&#8221; Hin zum &#8220;Großen Faß&#8221;. Weg von Hymne und Ode, hin zum Sauflied. Als dann gar 1901 das tränenrührige &#8220;Alt Heidelberg&#8221; Wilhelm Meyer-Försters in 28 Sprachen als Buch erschien und der gleichnamige Film rund um die Welt &#8220;erfolgte&#8221;, blieb nicht nur kein Auge trocken &#8211; es flogen auch alle Herzen in der Hoffnung nach Heidelberg, dort verloren zu werden.</p>
<p>Spätestens von nun an führte kein touristischer Weg mehr an der Stätte &#8220;der alten Burschenherrlichkeit&#8221; vorbei, (das &#8220;Tourismusleitbild&#8221; versucht das in den Griff zu bekommen), dass der (und das ist richtig) Tagestourismus künftig möglichst &#8220;außen vor&#8221; bleiben soll, wird dennoch hin und widrig beklagt).</p>
<p>Trotz alledem und alledem&#8230; &#8211; Heidelberg hat´s noch. Anders eben. Es ist eine lebendige Stadt. Sie hat sich verändert. dass freilich daran, wie sie das getan hat, wie das getan wurde, sich die Geister scheiden, gehört zum &#8220;Mythos Heidelberg&#8221;. Insofern auch. als streitbare Einzelne, Gruppen und Gruppierungen jeder Coleur sich mit Veränderungen befassen und keinen Versuch unterlassen, sich solcherweise streitbar einzumischen, dass oft genug &#8220;die Fetzen fliegen&#8221;.</p>
<p>Streiten, das konnten sie schon immer gut, die Heidelberger. Als im Februar 1623 der päpstliche Commisär Leo Alacci die auf den Emporen der Heiliggeistkirche beheimatete &#8220;Bibliotheca Palatina&#8221; die &#8220;das ganze Wissen horten sollte&#8221;, nach Rom zu bringen suchte, gab es weder Handwerker, noch Stricke weder Bretter noch sonstiges Packmaterial, den Raub durchzuführen. Mutig, die Heidelberger. Damals. Heute: &#8220;Mekka des Geschwätzes&#8221; nannte der Prinzip Hoffnungsträger Bloch (im Ernst) die vielgeliebte Stadt. Kein &#8220;Eleusischer Bund&#8221; mehr in Heidelberg? Mythos wo bist Du? her mit Euch, Ihr Kreuz- und Querdenker! Ihr Brüder und Schwestern im Geiste, denen ein fauler &#8220;Friede&#8221; nicht (wie weiland zu Heiliggeist) &#8220;höher ist, denn alle Vernunft&#8221;, wo seid Ihr? Gibt es Euch noch? Verrückte Organisten, wilde Dichter, besessene Dirigenten, holder Wahn?</p>
<p>Meist nicht vor der Dämmerung des Abends steigen Gestalten und Gestaltinnen von der Agora &#8211; dem Katheder, aus Hinterhöfen, herunter vom Berg oder &#8211; aus dem Bett und treten Nachfolgen an: die Stefan Georges, Friedrich Gundolfs, Karl Wolfkehls, Richard Dehmels, des Malers Wilhelm Trübners, Max Webers … Mythos Heidelberg?<br />
In jeder Gasse, im Wald um Heidelberg herum, in (beinahe) jeder Kneipe läßt er sich ohne jeden verschnörkelten Kokolores und rhetorische Slapsticks fassen.</p>
<p>Freilich bedarfs auch des &#8220;Glücklichen Augenblicks&#8221; &#8211; Kairos und Zufall. So bleibt der Mythos Heidelberg gar vielen verborgen. Das aber muss sein dürfen.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Jürgen Gottschling</strong></p>
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		<title>Rock im Turm</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 15:09:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Science Tower der SRH Hochschule Heidelberg wird zur Bühne für Rockkonzerte. Die Mike Leister Band spielt Klassiker und Balladen von Queen bis Metallica. Bass, Schlagzeug und schnelle Gitarrenriffs – durch die Gänge des blauen SRH Towers schallen am 15. September erstmals Rockklassiker. Für ihre moderne und innovative Studienform bekannt, wird die SRH Hochschule ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Science Tower der SRH Hochschule Heidelberg wird zur Bühne für Rockkonzerte. Die Mike Leister Band spielt Klassiker und Balladen von Queen bis Metallica.<br />
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<div id="attachment_6803" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Rock-im-Turm1.jpg"><img class="size-full wp-image-6803" title="Rock im Turm" src="http://www.rundschau-hd.de/wp-content/uploads/2011/09/Rock-im-Turm1.jpg" alt="" width="280" height="428" /></a><p class="wp-caption-text">Der Science Tower der SRH Hochschule Heidelberg</p></div>
<p>Bass, Schlagzeug und schnelle Gitarrenriffs – durch die Gänge des blauen SRH Towers schallen am 15. September erstmals Rockklassiker. Für ihre moderne und innovative Studienform bekannt, wird die SRH Hochschule ab jetzt zum Veranstaltungsort für Rockkonzerte. Unter dem Motto „Rock im Turm“ tritt die 6köpfige Mike Leister Band ab 20 Uhr mit einem Konzertprogramm aus der Rockgeschichte auf. Einlass ist um 19 Uhr.</p>
<p>Seit 1978 als Band unterwegs, ist das Markenzeichen von Mike Leister, Melanie Leister, Sebastian Schwöbel, Hans-Jürgen Siebert, Thomas Katzenmayer und Marcus Spohr die mehrstimmige Vertonung von Rocktiteln. „Wir haben viel Bühnenerfahrung, aber auch für uns ist es das erste Mal in einem Turm zu spielen. Wir freuen uns sehr auf das besondere Ambiente“, sagt Bassist Hans-Jürgen Siebert.</p>
<p>Die ausgefallene Architektur des SRH Science Towers wurde vom Architekturbüro Donnig und Unterstab aus Rastatt entworfen. Zukünftig neben anderen Kulturveranstaltungen als Bühne für Rockkonzerte genutzt, trägt er zum vielseitigen Kulturprogramm für Heidelberger und zum abwechslungsreichen Campusleben für die 2.300 Studierenden der SRH Hochschule bei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Karten für das Rockkonzert gibt es im Sekretariat und am Empfang, Bonhoefferstrasse 1. Der Eintritt kostet 5 Euro.</strong></p>
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