Dass man den Worten der Menschen nicht trauen kann, dies Dilemma ist so alt wie die Sprache. Gleichermaßen aber unausrottbar wie die Lüge ist auch das Verlangen nach Wahrheit. Bei allen unzähligen Versuchen, Kontrollmöglichkeiten für sowohl die Verläßlichkeit von Aussagen, Erklärungen, Ehrenworten oder Schwüren zu entwickeln, stehen Publikum und Richter immer noch dort, wo auch die Geschichte des Betrugs begann: vor dem Fiasko, dem Zusammenbruch. Dies zu ändern, müßte man schon die Schöpfung verklagen, was immerhin ein kleiner Gott aus dem dritten oder vierten Glied jener Unsterblichen im Mythos der Antike bereits wagte: (weiterlesen…)
In 45 Minuten, nach der Tagesschau, wird Christian Wulff sich neuerlich “erklären” – von Rücktritt (das wäre die einzige noch von ihm noch gewünschte “Erklärung”) werde jedoch auch um 20 Uhr 15 – so ist im Vorhinein zu hören – keine Rede sein. Er habe “viel Zuspruch erhalten”. Wenn er nicht dies sagt oder das zu sagen unterlasse, beschädige Wulff das Amt des Bundespräsidenten, meinen viele Menschen “draußen im Lande”. Wir meinen, Christian Wulff hat dieses Amt längst in widerwärtigster Weise beschädigt. Wer will denn je nochmal in diese hampelmanneske Bütt steigen, nach allem, was sich Wulff dort geleistet hat. Hier finden Sie einige Presse-Stimmen, wie sie noch kein Bundespräsident vor ihm ertragen mußte, die er aber herausgefordert hat. Schaun wir mal, wie clownesk sich Wulff nachher verhält. (weiterlesen…)
Am 30. Juni 2010 ab 21.23 Uhr konnten Sie hier in der Rundschau diesen Artikel lesen - “Wulff im Schafspelz” haben wir des baldigen Rücktritts des Bundespräsidenten wegen hierher aktualisiert:
Eine dumpf-machtorientierte Bundeskanzlerin hat ihren Kandidaten als den der Koalition durchgepaukt – „nach einem langen Tag für alle Beteiligten”. Es war in der Tat nicht zu erwarten, dass „DIE LINKE“ über ihren Schatten zu springen in der Lage gewesen sein würde und jemanden wählte, der mit der stalinistischen Stasi-Bande in der DDR aufgeräumt hat. Was zu beweisen war – und noch im Nachhinein ein zumindest merkwürdiges Licht auf die Protagonisten wirft. Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung hätten keine vorgeblichen Skrupel haben müssen, hätten Gauck – mit, eingeräumt, einigen Wenn und Aber – wählen können … (weiterlesen…)
Nach Ansicht der Piratenpartei fordern Politiker der Unionsparteien nach Verbrechen nahezu reflexhaft die Einführung der Vorratsdatenspeicherung (VDS). Dabei ist es egal, ob es um Islamisten, organisierte Kriminalität oder wie jüngst um die sogenannten Nazi-Morde geht. (weiterlesen…)
… ein Artikel unter dieser Überschrift (dem Rundschau-Motto) hat heute (3. Januar 2012) folgenden Kommentar provoziert, den wir ausnahmsweise dem (deshalb) jetzt “nach vorn geholten”, älteren Artikel voranstellen wollen:
<”Autor : Muslim (IP: (die IP-Adresse veröffentlichen wir natürlich nicht).
Kommentar: Ihre Ahnungslosigkeit fremder Kulturen, der islamischen ganz besonders, ist unterträglich und schreit gen Himmel. “… Es muss an der Religion liegen – an dieser Religion!” Bis hierhin habe ich aufrichtige Sympathie und Mitgefühl für Sie und Ihre Kleinbürger empfunden. Von da an mögen Sie bis in alle Ewigkeit in Isolationshaft leben, fern ab von aller öffentlicher Aufmerksamkeit.>
Die mir anempfohlene Isolationshaft zeigt, wie sehr wir auch in älteren Rundschau-Artikeln (“linken” Sie sich doch bitte im Folgenden mal durch) recht haben – jedoch ist die Scharia hierzulande (noch) nicht in unser Rechtssystem eingeführt! (weiterlesen…)
Nonsens vom Feinsten in der Rundschau Kritik
Wie alle bedeutenden Stücke Drama, ist auch “Dinner For One” an Facetten ungemein reich. Allein die Vielzahl unterschiedlicher Interpretationen zeigt, wie in jedem Betrachter eine Saite zum Schwingen, eine andere zum Schweigen gebracht wird.
Auf diesem 90. Geburtstag der Miss Sophie gibt es nichts Letzthinniges und nichts Ein-für-Allemaliges, und wenn die überwiegende Mehrzahl der Kunstsachverständigen, Essayisten und Liebhaber, die Interesse an einer Kategorisierung des Gesamtstückes oder an einer Analyse einzelner Komponenten haben, für ihre Varianten jeweils Alleinvertretungsansprüche geltend machen, dann ist das erschütternd-bedauerlich. (weiterlesen…)
Axel Honneths Philosophie der sozialen Freiheit
Die gesellschaftlichen Verhältnisse als ungerecht anzuprangern, das muss sein dürfen, dass sie aber krank seien hingegen klingt weniger nach subjektiver moralischer Entrüstung als vielmehr nach objektiver, wissenschaftlich gestützter Diagnostik. Kritische Sachlichkeit schwebt auch dem Frankfurter Sozialphilosophen Axel Honneth vor, wenn er von «sozialen Pathologien» redet. (weiterlesen…)
Es ist ja nicht nur uns Unheiligen nichts heilig: Auch die vergleichenden Religionswissenschaften machen sich Gedanken, die – geht es etwa um die Geburt Jesu aus der Jungfrau Maria – sich mit jenem Vorkommnis beschäftigen, das eine dem Christentum (seien wir doch mal ehrlich) entfremdete Welt zu Weihnachten feiert und mit dem unsere abendländische Zeitrechnung beginnt.
Keine wertfreie Kalenderweisheit ist es, sondern immerhin die Menschwerdung Gottes, bei der die Geschichte von vorn zu zählen beginnt. In der antiken Mythologie war die Jungfrauengeburt zwar eine alltägliche Sache – aber auch in d(ies)er Realität: Vor Gott Vater gab es Gott Mutter, die Erdgöttin.
Syrischer Karikaturist und birmanische Wochenzeitung werden ausgezeichnet
Reporter ohne Grenzen (ROG) ehrt den syrischen Karikaturisten Ali Fersat als „Journalist des Jahres“. In der zweiten Kategorie „Medium des Jahres“ geht der Preis für Pressefreiheit an die birmanische Wochenzeitung „Weekly Eleven News“.
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Die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bürgermeister der 13 deutschen Städte der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, darunter Heidelberg, haben auf dem Rio+20 Kongress in Hannover eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Die Bürgermeister fordern, das Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) bundesweit in der Kommunalpolitik zu verankern. (weiterlesen…)





